Schröpfen

 

Beim Schröpfen werden Saugglocken auf die Haut des Patienten gesetzt. Durch das Vakuum in ihrem Inneren wird Haut in die Glocke gesaugt und mit ihr Blut und  Lymphe. Es gibt eine Lokale und am Rücken zusätzlich eine Fernwirkung auf innere Organe. Diese Fernwirkung ist dadurch zu erklären, dass die gleichen Nervenstränge einer bestimmten Hautregion auch in die Tiefe reichen und dort innere Organe versorgen. Umgekehrt können sich so auch Störungen innerer Organe auf der Körperoberfläche z. B. in Form von Verhärtungen zeigen, die dann als Diagnosehilfe tastbar sind.

Nach dem Abnehmen der Saugglocken verbleibt die angestaute Flüssigkeit (Blut und Lymphe) an Ort und Stelle und wird dann langsam vom Körper abgebaut. Dies stellt einen weiterführenden Reiz dar. Es kommt außerdem zu einer Erwärmung der geschröpften Hautpartien, was zu einer erhöhten Zellaktivierung führt.

 

 

Es gibt drei verschiedene Schröpfformen

 

1. trockenes Schröpfen

2. blutiges Schröpfen und

3. Schröpfmassage

 

 

Anwendung findet die Schröpftherapie u.a. bei :

 

 

- Menstruationsbeschwerden

- Kopfschmerzen

- Magen-Darm Beschwerden

- erhöhtem Blutdruck

- u.v.m.

 

 

 

Schröpfen ist zudem eine Möglichkeit über einen körperlichen Vorgang Veränderungen in der seelisch-geistigen Ebene herbei zu führen. Ein ganz praktisches Beispiel: bessert sich ein Schmerzzustand im Rückenbereich, kann eine Schonhaltung aufgegeben werden, eine größere Beweglichkeit erreicht werden und die Stimmung des Patienten sich verbessern.

 

Verschiedene Schröpfgläser